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Der Kreml-Chef ist allein in seiner streng bewachten Luxus-Wohnung und lacht vor sich hin. Er hat sie alle verarscht. Wirklich alle. Denn sie glauben, daß Eduard Snoudin wichtige Dokumente mitgenommen hat.

Er weiß es besser. Denn Snoudin war vor 5 Tagen bei ihm. Sie hatten ein langes Gespräch.

Zufrieden legt der Kreml-Chef sich in sein Bett und träumt von den Schlagzeilen, die bald weltweit auftauchen werden.

Es ist Montag. Alexanderplatz. Dort stand mal das Haus des Lehrers. Jetzt befindet sich hier ein Bett-und-Frühstücks-Hotel. Ein grauer, unförmiger Kasten. Er könnte überall auf der Welt stehen – denn er ist häßlich.

Das Nobelpreis-Komitee bezieht seine Zimmer. Hauke ist vor einer Stunde angekommen und betet. Die vier russischen Elite-Soldaten stehen an der Rezeption und tragen sich mit falschen Namen ein.

Der Bundespräsident schwitzt in der Sauna in Kolberg und genießt sein Leben. Er weiß nicht, was sich gerade in Berlin ereignet. Abends wollen seine Frau und die  Tochter aus Warschau zurück sein. Er hat schon einen Tisch bestellt. Im Domek Kata. Das bedeutet Henkerhaus.

Die Kanzlerin sitzt mit ihrem 3.Ehemann bei einem späten Frühstück. Beide lesen Tageszeitungen und essen dabei. Eine perfekte Beziehung. Die anderen beiden Ex-Ehegatten waren nicht so verständnisvoll – die wollten sich ständig unterhalten.

Eduard Snoudin läuft im Kanzleramt einsame Runden. Er darf mit niemanden reden und das Gebäude nicht verlassen. Er denkt an Jana und an seine Zukunft. Er würde jetzt gerne mit ihr reden.

Alles deutet auf ein großes Finale hin. Eduard geht erstmal ins Schwimmbad der Kanzlerin.

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