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Zu diesem Begriff habe ich mal bei Wikipedia reingeschaut.

Im Deutschen schließlich geht der Begriff wahrscheinlich auf den Schriftsteller Stefan von Kotze und dessen Buch Die gelbe Gefahr (um 1900) zurück.

Der Name des Autors ist herzerfrischend. Dieses von vor der Kotze. Köstlich. Jedenfalls muß ich mir dieses Buch irgendwo besorgen. Schön ist dabei, daß es eine Stefan-von-Kotze-Gesellschaft gibt. Und diese hat – man staune – eine Seite bei Fratzenbuch. Mein Gewissen verbietet mir aber, dorthin zu pilgern.

Aber zum eigentlichen Thema. Denn das hat die Hannover-Zeitung.net, unter Vermischtes.

In der Nacht zum 1. Januar 2014 werden voraussichtlich 7.202.951.000 Menschen auf der Erde leben.

Ich tippe eher so auf 7.202.951.231 Menschen. Ich weiß nicht, wie man bei der Stiftung Weltbevölkerung solche Zahlen ermittelt. Aber weiter im Text:

Wenn die Welt heute ein Dorf mit nur 100 Einwohnern wäre, wären davon 15 Afrikaner, 60 Asiaten und zehn Europäer.

Und unsere Kinder lernen Deutsch, Englisch, Französisch. Also fast tote Sprachen. Das ist verfehlte Bildungspolitik. Es würde jedenfalls genau ein Deutscher in diesem Dorf leben. Und dieser wiederum wäre mit 20%iger Wahrscheinlichkeit ein Ossi.

Die Zahl der Dorfbewohner würde bis zum Jahr 2050 auf 136 Menschen steigen. Davon wären 34 Afrikaner, 74 Asiaten und zehn Europäer.

Immer noch ein Deutscher im Rennen. Die Zahl der Afrikaner hat sich mehr als verdoppelt. Die „Gelbe Gefahr“ wächst nur um etwas über 20 Prozent.

Ich rechne mal weiter, weil das niemand tut. Im Jahr 2087 wären es ca. 180 Menschen. 68 Afrikaner, 90 Asiaten und 8 Europäer. Ein halber Deutscher.

Wer jetzt noch weiterrechnen will, muß ganz tapfer sein. Ich bin es nicht.