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Die kleine baltische Republik folgt Estland. Zum 1.Januar unterwerfen sich die Letten der Euro-Diktatur.

Wie geht es eigentlich Estland, das dann den Euro seit 3 Jahren haben wird?

Das Rentenalter wurde angehoben, ebenso die Steuern. Die Gehälter im öffentlichen Dienst wurden um rund 20 Prozent gekürzt, die ohnehin schon geringen Leistungen im Gesundheitswesen wurden weiter zusammengestrichen. Selbst in der Hauptstadt wurde die Straßenbeleuchtung mitten in der Nacht abgeschaltet. Auch deshalb blieb die Verschuldung im Rahmen.

Hört sich nicht nach einer Erfolgsgeschichte an.

Das durchschnittliche Einkommen in Estland beträgt gerade einmal 800 Euro brutto im Monat, Rentner bekommen im Schnitt 320 Euro. Die Regierung beschränkt ihre Sozialausgaben auf ein Mindestmaß, um auch zukünftig kein Haushaltsdefizit zu riskieren. Die Regierung hat zuletzt einen Mindestlohn in Höhe von 1,90 Euro beschlossen, der aber kaum Wirkung zeigt.

Klein, sparsam, unglücklich. So der Artikel in der Zeit, aus denen die Zitate stammen.

Und was denken die Letten?

Doch die auf die Münzen geprägte Lettin in Landestracht, die während der ersten Unabhängigkeit bereits die Fünf-Lats-Münze zierte, mindern die Skepsis keineswegs. Stattdessen füllen sich zumindest gewisse Letten aus Angst vor einer Teuerung ihre Vorratsschränke. Und das Abschiedslied «Paldies Latinam» (Danke kleiner Lats) wurde in Lettland zu einem Internet-Hit.

Das schreibt die Handelszeitung.ch.

Die Teuerung wird kommen. Und noch mehr Sozialabbau.

Anstatt die eigene Währung abzuwerten, sparte man. Tausende Stellen wurden gestrichen, Schulen und Krankenhäuser geschlossen, die Renten um 20 Prozent, die Gehälter der Polizei sogar um 35 Prozent gekürzt.

Quelle: mz-web.de

Und als Bemerkung von mir: Übermorgen gibt es keine eigene Währung mehr. Dann gibt es nur noch: Sparen. Im Dunkeln sitzen und zittern.

Schaut nach Estland. Schaut nach Litauen, denn dieses Ländchen folgt euch nur ein Jahr später.

Ich drücke auch allen Polen die Daumen, daß ihre Regierung sich genau anschaut, was im Baltikum passiert. Bevor auch Polen seine Unabhängigkeit aufgibt mittels Euro – in 3 oder 4 Jahren.

P.S. Aus Fehlern zu lernen wäre doch klug.