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Petra Pau und Angela Merkel waren damals engagierte Funktionäre der Kampfreserve der Partei. Der FDJ. In der kommunistischen, gleichmacherischen und alles und jeden unterdrückenden DDR.

Da war es Alltag, daß Menschen verfolgt wurden, weil sie nicht auf Kommando geschissen haben. Da wurde jeder am Tag dreimal verprügelt, der nicht die Ansichten der FDJ teilte.

Damals war es so, daß fast alle Systemgegner unter Brücken schlafen mußten, in Papierkörben nach Futter suchten oder Banken überfielen. Es gab eine grenzenlose Kriminalität. Niemand traute sich nach Anbruch der Dunkelheit auf die Straße.

Jeder hatte eine Waffe. Da wurde gemordet und totgeschlagen. Das waren harte Zeiten.

Wir haben sie überlebt. Und irgendwann im November 1989 stolperte das FDJ/ SED-Regime über seine eigenen Füße.

Seitdem ist es vorbei mit der Angst. Seitdem traue ich mich wieder nachts auf den Alexanderplatz. Denn die marodierenden Banden sind verschwunden.

Die hohen Funktionäre eines kommunistischen Jugendverbandes haben sich derweil unterschiedlich entwickelt.

Frau Pau sitzt seit gefühlten 100 Jahren im Bundestag. Für die verfassungs grungesetzfeindliche LINKE. Sie wird überwacht.

Frau Merkel ist seit gefühlten 1000 Jahren Kanzlerin. Für die verfassungs grundgesetztreue CDU. Sie wird auch überwacht. Durch ihre amerikanischen Sandkastenfreunde.

Der Ex-Funktionär Chodorkowski – damals ein Komsomolze 1.Ranges – saß im Adlon und reist jetzt als hoher staatstragender Gast in die neutrale Schweiz. Als Opfer eines Kommunisten – des (Ex)Spions Putin.

Aber ich will ja nur berichten, was die Frau Merkel euch sagen will. Sie hielt eine Ansprache.

Der Focus lag wie immer auf meinem Lokus.

Was jeder einzelne von uns im Kleinen erreicht, das prägt unser Land im Ganzen.

Ich übersetze mal für uns: Die Kleinkriminellen prägen unser Land. Schengen ist gut. Kontrollen sind Scheiße.

Der Staat kann investieren. Er kann gute Bedingungen schaffen.

Übersetzung: Der Staat mischt sich überall ein. Es ist ihm egal, wie es euch geht.

Die Kanzlerin hob als wichtige Ziele hervor, dass wir unsere Finanzen der nächsten Generation geordnet übergeben.

Übersetzung: Ich habe keine Kinder. Nach mir die Sintflut.

Das geht noch endlos so weiter. Wir erfreuen uns aber an dem Wenigen. Wir sind bescheiden und auch mit 70 oder 80 Prozent zufrieden.

Wir sind stolz, endlich frei zu sein. Frei von Überwachung, Kriminalität, Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, Bevormundung, Ausbeutung, Propaganda, Besitz, Zukunft, Vergewaltigung, Beschneidung etc.pp.

Und dafür wollte ich heute diesen Ex-Funktionären der Jugendverbände der DDR und der UdSSR danken.