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Nein es geht diesmal nicht um Hartz 4 – Empfänger.

Die sueddeutsche.de, also die Süddeutsche Zeitung (SZ), übernimmt das kommunistische Vokabular der Ostdeutschen.

Die ruhigen Zeiten für Steuerhinterzieher sind vorbei: Die Zahl der Selbstanzeigen hat sich 2013 verdreifacht. Der Staat verbucht das als Erfolg – doch moralisch gesehen ist es eine Bankrotterklärung.

Bankrott? Insolvent? Was zum Teufel meinen die damit?

Und doch ist sie moralisch gesehen eine Bankrotterklärung, denn sie dient der Politik nicht nur als Ausrede für eine notorisch unterausgestattete Steuerfahndung. Sie bagatellisiert vielmehr hunderttausendfachen Betrug und sorgt für den perversen Umstand, dass ein schwarzfahrender Rentner schneller eine hohe Geldstrafe aufgebrummt bekommt als ein Millionenschwindler.

Der Rentner ohne Fahrschein wird anders behandelt als ein Herr Zumwinkel? Echt? In einem Rechtsstaat? Unvorstellbar.

Dabei ist Steuerhinterziehung vor allem eins: asozial.

Claus Hulverscheidt schreibt uns allen aus der Seele. Ich verneige mich vor dieser öffentlich geäußerten Einsicht.

Die SZ werde ich jetzt öfter besuchen.