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Kurz hinter dem Flughafen ist rechts ein Wald. Dort stehen Blechhütten und Hütten aus Pappkartons. Auf Wäscheleinen flattern irgendwelche Lumpen. Überall kleine, offene Feuer, auf denen gekocht wird.

Schneewinsky schüttelt den Kopf und fragt den Fahrer, was das sei. Ein Armutsviertel der Ausgestoßenen. Die staatliche Unterstützung ist vor 3 Jahren komplett gestrichen worden. Es gibt nur noch Lebensmittelmarken. So wächst die Obdachlosigkeit rasant.

Ist ja wie bei uns, denkt Paul. Er war zuletzt vor zehn Jahren in Berlin. Da sah es noch aus, wie eine Stadt ohne Elendsviertel. Selbst St. Petersburg ist heute sauberer als dieses Berlin.

Hauke ist wieder zurück aus Schafflund. Er sieht zwar aus, wie ein frisch geficktes Eichhörnchen – aber dafür ist er pünktlich. In 4 Stunden findet ein Gespräch mit Eduard Snoudin statt. Nur schnell ins Hotel und duschen.

Jack hat unterdessen 500.000 Dollar zur Talibank in Kabul überwiesen. Dieser verrückte Russe Snoudin hat es wirklich geschafft, die Minisender im Schwimmbad der Kanzlerin zu installieren. Jack grinst zufrieden und bucht seinen Heimflug – nach Griechenland.

Auf Kreta warten Frau Marianna und seine beiden Töchter. Und ein wunderschönes Haus. Heute Abend schon wird er auf seiner Terrasse sitzen und auf das Mittelmeer schauen.

Die Kanzlerin und ihr Mann, der Kanton-Chinese Li, sind beim Friseur. Herr Li war vor 5 Jahren der persönliche Dolmetscher der Kanzlerin bei einem Staatsbesuch in China. Die Kanzlerin verguckte sich in die mandelförmigen Augen des Chinesen und bat ihn um seine Hand. Herr Li konnte nicht widerstehen.

Die vier russischen Elite-Soldaten genießen ihr Leben im Artemis. Das ist ein Riesenbordell mit allen Annehmlichkeiten. Der Tip des Taxifahrers war Gold wert. Schon seit sechs Stunden sind sie dort.

Paul Schneewinsky steigt vor der russischen Botschaft aus dem Taxi. Es regnet und er hat keinen Schirm dabei.

Der UNO-Chef sitzt im Foyer des Adlon und unterhält sich mit seinem persönlichen Personenschützer Jochen. Dieser ist ein Potsdamer und kennt Berlin gut. Fünf Jahre diente er in der berüchtigten französischen Fremdenlegion.

Schneewinsky betritt die Botschaft.

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