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Dieser strenge Logiker kommt aus Rüsselsheim. Wo auch immer das sein mag; es muß irgendwo in Westdeutschland liegen.

In zeit.de äußerte er jetzt mal wieder ein paar groteske Ansichten.

Das Ehegattensplitting auf homosexuelle Paare auzudehnen, sei falsch gewesen, findet Norbert Blüm. Die Richter hätten elementare Begriffe des Rechtsstaats umgedeutet.

Wenn man seinen Namen nicht schreiben kann, dafür aber tanzen – dann sollte man schon mal seinen Gehirnscheiß ablassen.

Am besten in einem Käseblatt, das alles druckt.

Lieber Norbert Sebastian aus Rüsselsheim (haha), das Ehegattensplitting selbst ist eine elementare Verletzung eines Rechtsstaates. Aber wenn man nicht in einem Rechtsstaat gewohnt hat, ist das schwer zu verstehen.

Denn jetzt erkläre mir mal, warum Paare – egal ob homosexuell oder heterosexuell – weniger Steuern bezahlen, als ein Vater, der in Steuerklasse eins ist. Und der für zwei Kinder Unterhalt bezahlt. Nach einer Phantasietabelle aus Dusseldorf. Und deine Paare bezahlen keinen Unterhalt.

Blüm – Du schwafelst wie im Mittelalter. Aber tröste dich; deine dümmlichen Nachfolger vertreten dich gut.

Der Fall sei Ausdruck einer „hastenden gerichtlichen Assimilation an die launische Wechselhaftigkeit dessen, was gerade ‚in‘ ist“, die am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe häufig zu beobachten sei.

Blümchen – in ist gerade, daß die meisten Kinder nicht in Ehen aufwachsen. Also weder du noch das Grundgesetzgericht sind momentan in dieser Welt.