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Nach dem Unfalltod einer Abiturientin ist ein Autofahrer am Mittwoch vom Berliner Landgericht zu 22 Monaten Jugendstrafe mit Bewährung verurteilt worden. Der inzwischen 20-Jährige hatte die Schülerin mit über 60 Stundenkilometern erfasst, als sie in der Nacht zum 15. September 2012 im Stadtteil Friedrichshain auf der Fahrradspur in ein Taxi steigen wollte.

Was machen Autos auf der Radspur? Sehr merkwürdig. Die Richter sind wohl selbst gerne auf Radwegen mit ihrem Ferrari unterwegs. Denn das Strafmaß ist lächerlich. Aber weiter:

Die 19-Jährige starb vor Ort. Ihr Begleiter wurde schwer verletzt. Bei zulässiger Geschwindigkeit wäre der Unfall nicht passiert, urteilte das Gericht.

Aha. Deshalb also keine Strafe. Mit überhöhter Geschwindigkeit Leute auf dem Radweg umkacheln – ergibt Bewährung. Zwingende Logik. Und bei Tempo 30, das vorgeschrieben war, würde die Frau noch leben.

In das Urteil wurden weitere Straftaten einbezogen.

Deshalb fiel es so hoch aus? Bekam der Täter 20 Monate für Drogenhandel und zwei für den Mord? Natürlich alles auf Bewährung.

Zitate aus morgenpost.de

P.S. Ich spreche von Mord – jeder Jurist wird widersprechen. Ich erkläre es kurz. Die junge Frau wurde bewußt von einem Idioten umgefahren. Die Richter aber begingen den Mord. Mit ihrem Urteil.