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Wir müssen mal ein paar Worte über Zuckerrüben verlieren, die ein Träger des Deutschen Buchpreises in Schaufenstern entdeckt haben will. So schreibt er zumindest in seinem Buch, welches mir vorkommt, als wäre es aus dem Koreanischen ins Westdeutsche übersetzt worden. Oder schlicht : ein Auftragswerk.

Natürlich meine ich diesen Spinner Tellkamp. Noch schlimmer ist aber, daß ein Herr Jens Bisky – Sohn des Lothar Bisky – uns sagt, daß dieser Schund des Tellkamp erzählen würde, wie es wirklich war. In der DDR.

Zu den Fakten: Ich habe ein halbes Jahr in einem VEB GH OGS gearbeitet. Dort gab es alles mögliche; aber keine Zuckerrüben. Mögen uns Tellkamp und Bisky erzählen, wo die herkamen. Direktimport aus der BRD? Mit dem eigenen Trabbi heimlich aus Westberlin nach Dresden gebracht?

Denn beide wohnen – und beide sind sehr jung – seit ewigen Zeiten: in Süddeutschland. Also tiefster Westen. Das bedeutet: Katholiken, Regeln, Lügen, Scheinheiligkeit und Mittelalter.

Katasteramtsfaszikel – ein Lieblingswort des Tellkamp in seinem Schundroman. Ich kannte dieses Wort nicht. Weder aus der DDR, noch aus der Zwischen-DDR (BRD). Bis ich seinen SF-Roman  über Türme las.

Also Kinder – Finger weg von Hollywood-Märchen:

sie taugen nichts,
sie kosten viel,
sie bringen nichts;
das ist der deal.