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Schon lange will ich die Musik vorstellen, die mich berührt und mit der ich erwachsen geworden bin. Mein Sohn ist schon süchtig. Er mag die Texte und die Melodien. Er ist Jahrgang 2004. Lebt in Sachsen-Anhalt.

Zum Auftakt ein Leserkommentar, der mir auch unter die Haut geht. Schröder schrieb:

etwas persönliches, ich finde das auseinandernehmen dieser farce (gesellschaft),sehr gut! ich bin froh(stolz) in der ddr geboren zu sein!1975 legal ausgereißt! nicht in deutschland geblieben. leider sind 60% auf kohl reingefallen und haben das schlechte von der brd übernommen! wirtschaft hat für einen apfel übernommen,parasiten des osten stellen die regierung!

Ein gute Eröffnungsrede. Und jetzt der Text – obwohl ich nicht weiß, wer jetzt die Rechte daran hat. Ute Freudenberg wird mich hoffentlich nicht verklagen. Egal – ich will auch mal unvernünftig sein. Das Lied ist von 1978.

Wie weit ist es bis ans Ende dieser Welt
hat ein Kind mich gefragt.
Und ich hab ihm lächelnd irgendwas erzählt
was man eben mal so sagt.

Sprach von Meeren und dem fernen, fernen Land,
von Geschichten und dem Mond.
Wie es früher war und was der Mensch erfand
und mit Lachen hat es mich belohnt.

Dabei hielt ich eine Zeitung in der Hand,
doch ich schwieg, doch ich schwieg,
las noch einmal was vor mir geschrieben stand
doch ich schwieg, doch ich schwieg.

Wie weit ist es bis ans Ende dieser Welt
ist die Frage die mich ruh’los macht
hab dem Kind von meinen Ängsten nichts erzählt
daß es weiter sorglos lacht.

Wie weit ist es bis ans Ende dieser Welt
wie weit ist die Frage, die mich ruhelos macht,
hab dem Kind von meinen Ängsten nichts erzählt
daß es weiter sorglos lacht.

Wie weit ist es bis ans Ende dieser Welt
wie weit ist es, daß man je die Frage anders stellt
und die Erde von Ängsten befreit
und die Erde von Ängsten befreit.

>>Und hier der Hörgenuß<<