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Veronika Fischer. Ich will nicht bewerten, was alles über sie geredet wird. Sie hat für mich Gänsehautmusik gesungen. Und am 11. März erscheint ihr Buch: „ Das Lügenlied vom Glück„.

Ich werde es lesen. Vielleicht bin ich dann klüger. Aber meine Achtung für diese großartige Sängerin aus Thüringen wird bleiben. Eine echte Ossibraut.

Komp. Franz Bartsch / Text: Kurt Demmler

Daß ich eine Schneeflocke wär,
irgendwo da rings um dich her.
Tanzte ich so wunderschön
bis Du bliebst stehn.
Und Dein Weib will dich weiterziehn.
‚Laß sie tanzen, laß sie verblühn!‘
Aber dir fällt etwas ein.
‚Geh Weib, laß sein!
Will sie fangen mit der Stirn.
Sie erinnert mich an irgendwas.
Will nicht mehr als Herz und Hirn
soll’n mir sagen wie, wann, wo war das.‘
Aber er erinnert sich nicht mehr –
Kinderzeit ist lange her.
Und das Schneehaus, das wir uns gebaut –
seit 10 Jahren fortgetaut.
Daß ich eine Schneeflocke wär,
käm ich auf die Stirn dir so schwer.
Daß die Wärme deiner Haut,
mich aufgetaut.
Und ich fließ‘ durch dein Gesicht
tränengleich und wie ein Spiegel klar.
Weißt Du denn noch immer nicht,
immer noch nicht, was ich dir mal war?
Aber er erinnert sich nicht mehr –
Kinderzeit ist lange her.
Und das Schneehaus, das wir uns gebaut –
seit 10 Jahren fortgetaut.
Aber er erinnert sich nicht mehr.
Kinderzeit ist lange her.
Und das Schneehaus, das wir uns gebaut –
seit 10 Jahren fortgetaut.
Kinderzeit ist lange her.

>>Veronika live in der Wuhlheide<<