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Immanuel Gysi wuchs sehr behütet auf. Im Prinzip erfuhr er nichts von dem, was in der großen weiten Welt stattfand.

In der 4.Klasse wurde er sogar Schulmeister im Kuhfladenweitwurf. Seine Eltern waren stolz auf ihn.

Immanuel interessierte sich nicht für diesen Ruhm. Seine Welt waren die Bücher. Er stöberte lieber in alten Schinken, als sich mit seinen Schulkameraden zu unterhalten.

Das lag vor allem an seinem Großvater. Denn der erzählte so viele Geschichten, daß Immanuel immer neugieriger wurde. Er besorgte sich einen Ausweis für die einzige öffentliche Bibliothek, die es jetzt noch gab. In Berlin.

Er mußte jedesmal weit fahren. Aber das war ihm egal. Sein Gehirn brannte und schrie nach Nahrung.

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Wir schreiben das Jahr 2032. Immanuel studiert mittlerweile an der Humboldt Universität.

Fortsetzung folgt