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Seit 8.00 Uhr gibt es kein Wasser mehr  – aus Wand. Seitdem bemühen sich ein paar Sträflinge, das zu beheben. Zumindest haben die immerhin 3 von den 8 Stunden gearbeitet.

Ich war heute – wie immer früh – unterwegs und habe den Rohrbruch schon gesehen. Die anderen Bewohner kamen dann ungewaschen gegen 10.00 Uhr auf die Straße und machten große Augen.

Nach acht Stunden habe ich dann mal die kapitalistischen Wasserbetriebe angerufen. Da war sogar ein lebender Mensch am Telefon. Der meinte nur, daß hier eine Firma vor Ort sein würde. Das kann ich nur bestätigen. Wenn die nun auch noch arbeiten würden, wäre das perfekt.

Sie haben uns eine Störung gemeldet? Innerhalb von zwei Stunden sind wir für Sie vor Ort. (Hausanschlüsse mit Druckentwässerung sind davon ausgenommen)

Haha… Vor Ort sind die ja. Aber sie beseitigen die Störung nicht. Ich hab mir dann mal den Aufsichtsrat und den Vorstand der Berliner Wasserbude angesehen. Danach war mir klar, warum nichts funktioniert.

Eventuell gibt es irgendwann wieder Wasser aus Wand. Wir sind optimistisch. Denn wer wie ich schon mal 4 Jahre auf einen Telefonanschluß in der BRD gewartet hat, der kommt auch eine Woche ohne Wasser aus. Tja – die kapitalistische Mangelwirtschaft erfordert ein bißchen Geduld.

P.S. Neun Stunden – noch kein Wasser. Mitten in Berlin. Zehn Stunden – das war garantiert ein islamistischer Terroranschlag.