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Die EU hat neue Vorgaben für die Berechnung des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Ab September werden die auch in Italien umgesetzt. Somit wird künftig auch Schattenwirtschaft zur Wirtschaft zählen: Geschäfte mit illegalen Drogen wie Kokain, mit geschmuggelten Zigaretten und mit Prostitution werden dann in die Berechnungen des Bruttoinlandsprodukts aufgenommen. Das melden die Statistikbehörden Italiens.

So schick macht die EU das. Aber wir und die Österreicher sind schon viel weiter:

Für Deutschland hatten die Statistikbehörden die Umstellung auf das neue EU-Regelsystem bereits im März angekündigt. Im Nachbarland Österreich sind Prostitution und der Handel mit Drogen übrigens bereits seit 2009 BIP-wirksam.

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