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Dieser Brief ist schon brisant. Dort werden etliche Lügen offen benannt. Obama müßte eigentlich darauf reagieren. Aber wie?

Ihre Regierung hat keine Satellitenbilder vorgelegt, die zeigen, daß die Separatisten über solche Waffen verfügen, und es gibt einige ›andere Hunde, die nicht gebellt haben‹ (womit die Machthaber in Kiew gemeint sind, Anm. Verfasser). Washingtons Glaubwürdigkeit, und Ihre eigene, werden weiter erodieren, falls Sie nicht bereit sind – oder es nicht können – mit konkreten Beweisen die Behauptungen Ihrer Regierung zu belegen. Dies werden wir im Folgenden aus der Perspektive ehemaliger Geheimdienstprofis mit einer Gesamtsumme von 260 Jahren Berufserfahrung in verschiedenen Branchen der US-Geheimdienste untersuchen (…) Zugleich wollen wir Ihnen mit diesem Memorandum eine andere Perspektive bieten.

Das ist harter Tobak. Der Brief wurde am 29.Juli veröffentlicht. Völlig unbemerkt von den westdeutschen Medien.

Kerry wird als notorischer Lügner enttarnt. Weiterhin werden Parallelen zum Abschuß von KAL 007 gezogen.

Schöne Aussage über Clapper:

Aus Sicht der Briefautoren erweist sich Außenminister Kerry für Obama »eher als belastend denn als gewinnbringend«. Gleiches gelte für den »Director of National Intelligence« James Clapper (oberster Chef aller 16 US-Geheimdienste). Der hatte bei einer Befragung zur NSA-Affäre vor dem Kongreß am 12. März 2013 unter Eid gelogen. Später mußte er zugeben, daß seine Aussage »eindeutig falsch« war. Daher empfehlen die Profis, daß Clapper von allem, was Flug MH17 betrifft, »so weit wie möglich ferngehalten werden« sollte.

Obama interessiert das alles nicht. Er möchte seinen großen Krieg in Europa.

Quelle: Junge Welt