Schlagwörter

, , , , ,

Bild0287Heute morgen noch saß ich im schönsten Teil der heutigen BRD – also in Vorpommern. Ich saß also an meinem Teich, über den schon ein Netz gespannt ist, damit die Herbstblätter nicht reinfallen.

Eine Libelle verirrte sich unter das Netz und machte Geräusche wie ein kleiner Hubschrauber. Zur Zeit habe ich vier Frösche. Oskar war der Übeltäter.

Der Kampf dauerte ca. 4 Minuten. Oskar schwamm und sprang – doch die Libelle machte gute Ausweichmanöver. Leider fand sie nicht mehr den Ausgang. Sie schwirrte orientierunglos unter dem Netz umher, dabei waren alle Seiten offen. Kampfschwimmer Oskar war unermüdlich. Immer wieder sprang er die 30 Zentimeter aus dem Wasser in Richtung Libelle.

Beim 12. Versuch hatte er sie. Er verschwand mit ihr im Wasser und ertränkte sie. Dann kam er mit dem Kadaver ans Ufer und verspeiste ihn genüßlich.

Und irgendwie mußte ich an den Kapitalismus denken. Ich fühlte mich wie eine Libelle und Oskar war mir plötzlich unsymphatisch.