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Da tobt eine heiße Debatte. Ausgelöst durch die westdeutschen Grünen. In Thüringen wird Geschichte geschrieben. Es geht immer noch um eine Regierungsbildung.

Nun der Witz: Der Politiker, der für die LINKE antritt, um Ministerpräsident zu werden, kommt aus dem Rechtsstaat BRD. Er hat nie in der DDR gelitten.

Nun kann man rätseln, was dieses ganze unsinnige Tauziehen soll. SPD und Grüne küren einen Wessi nur zum König, wenn die LINKE in Thüringen den Unrechtsstaat DDR anerkennt.

Die LINKE selbst ist mittlerweile eine gesamtdeutsche Partei. Der Kandidat ist rein westdeutsch.

Der Gipfel: Zwei staatstragende Personen aus dem Unrechtsstaat DDR bekleiden die höchsten Ämter im Rechtsstaat BRD. Wie geht das denn alles zusammen?

Es ist selbst für mich verwirrend. Ramelow, der überhaupt nichts mit der DDR zu tun hatte, muß erklären wie Scheiße es dort war.

Merkel und Gauck tun das ständig unaufgefordert. Wieso eigentlich? Beide fielen in der DDR nur dadurch auf, daß sie die Privilegien des Unrechtsstaats genossen. Westreisen ohne Ende, Bauchpinselei durch die wichtigen Genossen der SED und wichtige Ämter im Machtapparat.

Für einen Außenstehenden muß das völlig verrückt klingen. Aber die westdeutschen Medien sorgen schon dafür, daß Klarheit herrscht. Und diese schafft man – durch Lügen:

Merkel und Gauck waren Widerstandskämpfer. Die LINKE ist identisch mit der SED. Ramelow ist aus der DDR. Thüringen will die DDR wiederhaben.

P.S. Auch Katja Kipping, die immerhin ihre ersten 11 Lebensjahre in der DDR verbrachte, mußte jetzt auch noch ihren Senf dazugeben.