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Was war die DDR?

Man könnte natürlich in den zahlreichen Museen umherschlendern, um auf diese Frage eine Antwort zu bekommen. Doch für Zeitzeugen ist diese Möglichkeit einfach keine. Denn dort wird diese gewesene deutsche Republik auf etwas reduziert, das kein wahrhaftes Bild vermittelt kann – oder soll.

Zuerst mal eine Vorbemerkung: Jeder der sich an die guten Seiten erinnert, wird sofort abgestempelt. Als DDR-Zurück-haben-Woller. Also ist es gefährlich, sich zu erinnern.

Aber wir sind furchtlos. Und haben einen guten Grund:

Weil die heutige (vergrößerte) BRD nur aus den schlechten Seiten beider deutscher Nachkriegsstaaten zusammengewürfelt wurde.

Stellt euch einfach vor, die Politiker hätten 1990 die Vorteile der BRD und der DDR zusammengeführt. Dann würde nur noch eine Minderheit im Osten sich an alte Zeiten erinnern können.

Denn wer im Paradies lebt, schaut nicht zurück.

Die DDR war das soziale Gewissen der BRD.  Das wird mittlerweile auch der geborene BRDler begriffen haben. Denn alles was seit 1990 geschah in den sozialen Bereichen, hat nichts mit dem zu tun, was als Erklärung geliefert wird.

Die BRD wurde vor der DDR gegründet. Die westlichen Besatzungsmächte wollten eine Teilung Deutschlands. Die DDR entstand danach. Heute vor 65 Jahren.

Die sowjetischen Besatzer gaben 1989 Ostdeutschland auf. Das Warum wird wohl ungeklärt bleiben. Die Westmächte rückten nicht ab. Es verschwanden zwar die französischen und britischen Armeen, aber mehr nicht.

Ein entspanntes Verhältnis zur wirklichen deutschen Geschichte wird es auf lange Sicht nicht geben. Denn das wahre Verbrechen der DDR war:

Sie verbannte die Kapitalisten, Profitgeier und Zinsadeligen.

Dies ist ein Kapitalverbrechen. Die Strafe dementsprechend.