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Also das angekündigte Interview mit Christoph Keese ist online. Es geht u.a. um digitalen Sozialismus.

Zumindest auf der Oberfläche wird durch die Digitalisierung in den nächsten zehn bis 15 Jahren nämlich vieles von dem verwirklicht werden, was die sozialistische Bewegung gefordert hat. So wird das Geld in den digitalen Tauschwirtschaften wahrscheinlich verschwinden. Der Begriff des Eigentums wird in der Sharing Economy an Bedeutung verlieren. Daher ist die Linke aufgefordert, neu zu definieren, was Eigentum in marxistischem Sinne im digitalen Zeitalter eigentlich genau ist. Kollektives Eigentum zu fordern ist die eine Sache. Diese Gedanken aber in die moderne Sharing Economy zu transponieren eine andere. Wenn die Linke hier nicht zu trennscharfen Begriffen findet, wird sie eines Tages zugeben müssen, dass ihre Ziele vom digitalen Kapitalismus erfüllt worden sind.

Lest einfach den ganzen Artikel, denn er enthält vieles, worüber man diskutieren kann. –>  Junge Welt