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In der jüngeren Geschichte gibt sich die EU viel Mühe, die „Balkanisierung“ voranzutreiben. Damals war es noch das Osmanische Reich, danach kamen Jugoslawien, Afganistan, Irak, Libyen, Syrien und die Ukraine.

Die EU predigt die Auflösung der Nationalstaaten und die Bildung eines großen Zentralstaates. In der kriegerischen Praxis macht man jedoch das Gegenteil. Man schafft viele, kleine und verfeindete Nationalstaaten. Der Kosovo ist das Musterbeispiel.

Warum spielt die EU dieses Spiel? Nützt es ihr?

Erstens : Die EU muß mitspielen. Unter Anleitung der US-Kuhjungen. Zweitens: Nein.

Bleiben wir mal beim Cui bono. Denn nur so kommt man zur Auflösung. Die transnationalen Konzerne sind die Gewinner. Und sie sind hauptsächlich amerikanisch. Wenn man sich verdeutlicht, wie auf der einen Seite exorbitante Gewinne eingefahren werden und auf der anderen Seite die Armut, der Hunger und die Kriege zunehmen, dann offenbart sich wohl fast jedem der Zusammenhang.

Libyen war für die Mehrheit der Bevölkerung ein Paradies. Aber eben nicht für kapitalistische Konzerne. Das böse Wort „Sozialismus“ spielt da immer mit. Ein guter Grund, alles zu zerbomben.

Warum gab es diesen Krieg in Afghanistan? Weil dort schon immer Krieg war. Mir fällt keine sinnvolle Antwort ein. Vielleicht wollte man auch nur die riesigen Mohnfelder zu Geld machen.

Jugoslawien war auch zu sozialistisch und zu sehr an Rußland orientiert. Da halfen nur Bomben. Der Irak hatte einfach zu viel Öl und zu wenig Respekt vor der Weltpolizei. Bomben hilft immer.

Die Balkanisierung wird ganz natürlich zu einem modernen Instrument der Politik der Koalition der Willigen.

Sollen sich die Völker selbst abschlachten – wir schaffen alle Voraussetzungen dafür. Ihre EU.

Die EU balkanisiert sich selbst. Die US-Kuhjungen lachen.