Schlagwörter

, , , , , , ,

Die GfK sieht da einen starken Zusammenhang. Und so unverständlich der auch sein mag, wir schauen mal, was die GfK so erforscht. Immerhin ist sie weltweit die Nummer vier der Branche. Mit fast 13.000 Mitarbeitern.

Kommen wir gleich zu Ebola:

Vor allem ausbleibende Erfolge bei der Bekämpfung von Ebola oder eine weitere Ausbreitung der Seuche in Europa würden auch dem Konsumklima einen empfindlichen Schlag versetzen.

Die Seuche ist also schon in Europa. Das behauptet die GfK – denn wer von einer weiteren Ausbreitung einer Seuche spricht, setzt dies voraus.

Schauen wir mal auf die Seuche selbst: In Europa gab es wieviele Todesfälle durch Ebola? Ich finde keine Zahlen – nicht mal bei der GfK.

Grippetote haben wir so 10.000 bis 15.000 jährlich – nur in Deutschland. Das hört sich eher nach Seuche an.

Irgendwie erinnert diese Hysterie um Ebola stark an Vogelgrippe, Schweinegrippe & Co. Die Ärzte sind auch schon genervt von dieser Panikmache durch die Medien.

Warum also taucht dieser Quatsch in einem Gutachten der GfK auf? Rechtfertigung des sinkenden Konsums?

Schauen wir was die GfK über sich selbst sagt:

Die ausgesprochen hohe Qualität dieser Erhebung zeigt sich auch daran, dass sie für Umfragen im Bereich der empirischen Rechtsforschung (z.B. Verwechslungsgefahr von Produkten) verwendet und anerkannt ist. Das heißt, die Ergebnisse haben Gutachterqualität und müssen jeweils vor Gericht standhalten.

Gutachterqualität… Gericht.

Die GfK sollte sich besser fernhalten und weniger BILD-Zeitung lesen bzw. deren Wisch in einem Gutachten unterbringen.

Als Bonus: Der Erhard Ludwig gehörte zu den Gründervätern der GfK.

P.S. Die Medien wiederholen natürlich unkommentiert den Blödsinn von Konsum und Ebola.