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Pünktlich zum 25. Jahrestag des Mauerfalls organisierten die Krawall-Muschi-Medien und westdeutschen Politiker eine dumme und unnötige Treibjagd.

Es ging in Thüringen los. Dort mußte von jedem Mitglied der LINKE gebetsmühlenartig verkündet werden, daß man ein Relikt von Unrechtsstaat und Diktatur sei. Das ging natürlich hauptsächlich gegen alle Ossis, die sich überhaupt trauten, so eine Partei zu wählen.

Es fanden sich tatsächlich genug Vertreter, deren jedes zweite Wort Unrechtsstaat oder Diktatur ist. Ein guter Rat an die LINKE:

Bildet einfach diese beiden Worte in eurem Parteisymbol ab, dann müßt ihr nicht soviel reden.

Denn ihr seid schon längst im bundesdeutschen Blockparteiensumpf versackt.

Weiter ging es dann mit einem, der aus Sachsen kommt. Claus Weselsky wurde zum Haßobjekt. Der gemütliche Sachse hat keine Skandale, keine geklaute Doktorarbeit und keine unterwürfige Haltung.

Wo gibt es denn so etwas? Also blies man schnell ins westdeutsche Jagdhorn, um diesen Ossi mundtot zu machen. Das ging aber nicht auf. Also schweigt man jetzt vornehm und mit gerümpfter Nase.

Denn schließlich bot Herr Lammert – immerhin Bundestagspräsident – ein noch besseres unwürdigeres Schauspiel.

Eine Bundestagssitzung wurde benutzt, um die Ossis zu beschimpfen – mittels des Werkzeuges Biermann.

Diese Bundestagssitzung, für die Lammert verantwortlich ist, hat jetzt auch dem letzten Zonendödel klar gemacht, was der Westen unter Einheit versteht.

Die Besatzermentalität der Westdeutschen wird dieses Land noch mehr spalten. Das kann man den Reaktionen entnehmen, wenn man in Ostdeutschland wohnt.