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pudelSo umschreibt heute Reinhard Lauterbach die Lage der BRD-Außenpolitik in Bezug auf Rußland.

Demzufolge drohten die USA mit der Spaltung der EU, falls sich nicht alle am heldenhaften Irakkrieg unter Bush beteiligen.

Hier irrt der Autor gewaltig. Denn die Schaffung dieser EU ist eine -ursprünglich- aus den USA stammende Idee, um Europa zu spalten. Das ist ja auch gelungen. Die EU hat reinen Diktaturcharakter – das und nichts anderes hilft den USA ihre geostrategischen Ziele zu verwirklichen.

Man wirft einfach 28 oder mehr Länder Europas in einen Topf; kein Land kann entweichen. Gemeinsam werden sie weichgekocht. Und ein Topf läßt sich besser beaufsichtigen, als 28 oder mehr.

Das wirtschaftliche Chaos, welches die EU in Europa verursacht, spielt den USA natürlich auch in die Hände. Die EU-Mitglieder ziehen sich gegenseitig immer tiefer in den Sumpf.

Und ein zweiter Punkt, der mich gewaltig stört: Nach Lauterbach betreibt die BRD die Sanktionen gegen Rußland nur mit Unlust. Auch das ist nicht die Realität. Man lese sich mal ein paar Reden der bekanntesten FDJ-Sekretärin der Welt Kanzlerin durch. Da ist von Unlust nichts zu merken.

Im Gegenteil. Die BRD ist nach den USA die treibende Kraft der Sanktionen, die niemanden nützen – außer den USA.

Weiterhin: Die BRD als Hegemonialmacht in Europa – was soll das denn? Hat nicht jedes Land eine Stimme?

Wenn schon Unlust, dann wohl aus einem völlig anderem Grund:

Die BRD ist nur ein Anhängsel der USA.

Denn wer so gegen eigene Interessen handelt, wie die Berliner Regierung, wer solche Propagandalügen auf allen Kanälen senden läßt, der ist nur eins:

Nicht souverän. Das ist das Dilemma.