Schlagwörter

, , , , , , , ,

Ein paar hintergründige Gedanken zu dem sogenannten „Unfall“ seien erlaubt. Ein Zweijähriger erschießt seine Mutter.

Die Krawall-Muschi-Medien verbreiten natürlich die Version, die im Kuhjungenland kursiert. Nicht ein Lohnschreiber befragt sich selbst, bevor er Kuhjungenscheiße schreibt.

Wer jemals Kinder erziehen durfte, wird meine folgende Argumentation verstehen.

Kinder lernen durch Beobachten und Zuhören. Mein Sohn konnte gerade etwas laufen – er sah jeden Tag, wie ich die Steckdosenleiste einschaltete, dann den Knopf am Computer drückte und wartete, daß er hochfuhr. Dann nahm ich die Maus und bewegte den Cursor über den Bildschirm.

Mein Sohn war etwa 9 Monate und konnte das perfekt nachahmen. Er krabbelte zur Stromleiste und machte sie scharf. Dann zog er sich am Computertisch hoch und erwischte den richtigen Knopf. Warten auf die Windows-Melodie und dann mit der Maus den Cursor bewegen. Stolzer Blick zu mir: Schau mal Papa, was ich schon kann…

Ja klar.

Mein Sohn bekam von mir zum 2. Geburtstag ein Laufrad ohne Stützräder. Er brauchte genau eine Woche, um mich abzuhängen. Ich war nur zu Fuß… Zum 3. Geburtstag bekam er von mir ein Fahrrad – ohne Stützräder.

Er hätte aber mit zwei Jahren nie eine Pistole abfeuern können, weil er so ein Ding nie gesehen hat. Er hätte mich gefragt, was das für ein Ding ist und was man damit macht.

Lassen wir es offen, ob die Pistole gesichert war oder nicht. Seien wir froh, daß es nicht einen Unschuldigen getroffen hat.

Ich habe kein Mitleid mit der Mutter, die vor den Augen des Kindes mit dieser tödlichen Waffe rumgespielt haben muß.  Und so ein Ding in der Handtasche rumschleppt, wenn sie in der Kaufhalle Lebensmittel einkauft.

Westliche Werte? Ohne mich und meinen Sohn. Wir haben unsere eigenen Werte.