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Manchmal muß man ihn doch loben. Der Chef der BRD ist sehr an dem Gedeihen der Wirtschaft interessiert. In der DDR gab es ja kaum Wirtschaft. Aber man kann alles nachholen.

Gauck war also mit seiner derzeitigen Freundin in Kreuzberg. Dort gibt es ein stark wachsendes Übernachtungshotel. In der Taborkirche. Die Zahl der Übernachtungen stieg von 57.000 auf 73.000 innerhalb weniger Jahre.

Es kann nur an den günstigen Preisen liegen. Denn fast alle Mitarbeiter arbeiten kostenlos.

Gauck staunte nicht schlecht, wie sich doch die Aufgaben der Kirche verändert haben. In seiner aktiven Laufbahn als Pfaffe in Rostock gab es keine Penner und Drogenabhängige in seiner Kirche. Obdachlose hat er nun zum ersten Mal gesehen.

Das wurde aber auch Zeit!

Aber reaktionsschnell wie er ist, hat er sofort einen guten Rat für eine obdachlose Frau:

Sie sind zu jung, um sich aufzugeben!

Schöner Satz. Was hätte er gesagt, wenn die Frau in seinem Alter gewesen wäre?

Der Bundespräsident lässt sich auch von einem massigen Mann für ein Selfie ablichten und ist sichtlich beeindruckt von diesem Ort der Solidarität und Nächstenliebe… Man müsse den Menschen dankbar sein, die sich in sozialen Einrichtungen wie dem Nachtcafé als Ehrenamtliche engagieren.

Leider gab es solche Orte in Rostock nicht. Da mußte jeder allein klar kommen. Keine Ehrenamtlichen, die Obdachlosen und Drogenabhängigen helfen durften.

Nasenzeugen berichteten, daß es noch Stunden später nach Freiheit roch. Da war der Prediger aber schon verschwunden.