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Wenn man jenseits der Fünfzig ist, blickt man öfter zurück.

Meine Mutter gab mir unlängst Briefe, die ich aus der Kaserne schrieb. Vor über 30 Jahren. Ich habe sie alle gelesen – wie ein Fremder. Aber es war meine Handschrift. Dank dieser Briefe erinnere ich mich an etwas, was tief vergraben war.

Meine Gedichte aus den 80ern jedoch waren immer präsent. Ich lese sie und erkenne mich.

Auch wenn sie nichts taugen – sie legen Zeugnis ab über diese Zeit.