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Ein Film von Andreas Dresen startet heute in den Kinos. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Clemens Meyer. Das Drehbuch schrieb der legendäre Wolfgang Kohlhaase.

Dresen ist für mich der bedeutendste Regisseur der deutschen Gegenwart. Und vielleicht auch der letzte mit DDR – Erfahrungen.

Dresen zeigt ungeschminkt die Verhältnisse und Schicksale, die niemand sehen will. Natürlich geht es um die Zeit 1989/90. Und die danach.

Eine wirklich gute Rezension erschien heute in der Jungen Welt.

Der Film zeigt vor allem den Unbeteiligten (westlich der Elbe und den Spätgeborenen), was damals geschah. Fernab der üblichen Jubelfeiern und Propaganda.

Ein wichtiger und guter Film. Auch für uns Zeitzeugen, die wie Andreas Dresen schon erwachsen waren, als die Mauer fiel.