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Tong ist mittlerweile erwachsen und hat sich auf dem Mond eingelebt. Er studiert Ingenieurswesen und ist kurz vor dem Abschluß. Er verbringt viel Zeit in der Bibliothek.

Dort fällt ihm ein wunderschönes Mädchen auf. Es ist schweigsam und immer in die Bücher vertieft. Tong spricht das Mädchen an. Es heißt Nadia.

Sie verabreden sich für den kommenden Samstag. Tong ist aufgeregt. Nadia auch.

Nadia und Tong umkreisen den kleinen See bereits zum fünften Mal und bemerken nichts. Sie sind in ein tiefes Gespräch verwickelt. Es geht um ihre Vergangenheit. Um das Leben auf der Erde. Welches sie nicht kennen. Nur aus Erzählungen.

Tong berichtet Nadia von dem Flug zum Saturn. Nadia erzählt von ihrer Kindheit auf dem Mond.

Nach Stunden verabschieden sie sich und vereinbaren ein neues Treffen.

Nadia ist wieder zu Hause. Anna fragt, wie der Abend war. Geht so, sagt Nadia. Sie ist müde und will ins Bett.

Tong sitzt derweil in seiner Wohnung und träumt. Und er denkt an seine Mutter, die lange tot ist. Er schaltet den Computer ein und versucht etwas über die Erde zu erfahren. Aber es gibt wenig Treffer in der Suchmaschine.

Entnervt gibt er nach 3 Stunden auf. Er muß mit Menschen reden, die dort gelebt haben. Nadias Mutter. Und dieser Onkel Eduard, von dem Nadia sprach.

Auf der Erde toben heftige Kämpfe. Die Menschen wollen weg – aber die Plätze in den Raumschiffen sind begrenzt. Die Verteilung der wenigen Visa zum Mond fördert die Korruption.

Die 10 Milliarden Menschen auf der Erde haben bald nichts mehr. Außer ihrer Hoffnung. Deshalb soll demnächst ein riesiges Raumschiff mit 50.000 Menschen in den Weltraum starten. Ziel: Unbestimmt.

Es gibt dafür 700.000 Millionen Bewerber. Das Auswahlverfahren ist streng.

Max hat schon die Zusage. Sein Vater konnte sie für ihn kaufen. Max fiebert dem Start entgegen.

In Kiri-Bala schlafen alle und die Erde ist nur ein Punkt am Himmel.

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