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Frühling ohne mich – weil
ohne dich.

Täglich sehe ich die Knospen wachsen
und auch des Herzens Widerhall,
doch findet alles Blühen nur,
Berechtigung zu zweien.

Wunderblumen, Zauberblüten
stehen dort im Grase grün,
doch für wen soll ich sie pflücken?
blieben nur mein eigenes Mühn.

Vogelruf und Menschenstimmen
in der holden, duftgen Luft,
nur ich kann und will nicht singen,
fehlt mir heut der rechte Mut.

Frühling ohne mich – weil
ohne dich.

( April 1986 )

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