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Max sitzt im Raumschiff. Seit 8 Wochen. Er langweilt sich und nicht mal die vielen Menschen, die sich um ihn her bewegen, bringen Ablenkung. Er vermißt seine Drogen.

Sein Vater wollte ihn loswerden – ansonsten wäre er nicht hier. Die Villa in Zehlendorf war doch angenehmer. Jeden Tag Party, Drogen und Mädchen. Von der wirklichen Welt bekam er nicht viel mit. Nun sitzt er in diesem Raumschiff und weiß nicht, wann er wieder aussteigen kann.

Er verflucht seinen Vater und die gesamte Welt. Irgendwann schläft er ein. Er merkt nichts von dem Zusammenstoß mit einem Meteoriten.

Als er aufwacht, herrscht hektische Betriebsamkeit im Schiff. Alle tragen Sauerstoffmasken. Max greift sich eine und sieht sich um.

Anna und Eduard wandern durch einen Krater. Am Horizont geht gerade die Erde unter. Sie verschwindet einfach. So wie sie auch aus ihrem Leben verschwunden ist. Eduard trauert ihr nicht nach. Anna ein bißchen. Aber das würde sie nie zugeben.

Eduard fühlt sich frei und hat keine Wünsche mehr. Kein Herr über ihm. Denn das hatte er ein Leben lang. Anna ist auch frei – sie spielt ihre Musik und hat Freude daran. Aber irgendetwas nagt in ihr. Sie kann es nicht ausdrücken – sie spürt es nur.

Die Zeit mit Immanuel auf der Erde war schön. Sie hat vielleicht eine Abneigung gegen diese künstliche Welt, in der sie jetzt lebt. Damals war es aufregender. Jetzt plätschert alles vor sich hin. Es passiert einfach nichts.

Aber das kann sie selbst Eduard nicht sagen. Denn der sieht zufrieden und ruhig aus.

Nadia sitzt wieder in der Bibliothek und liest eifrig. Tong entdeckt sie und setzt sich zu ihr. Sie tauschen Blicke aus. Kurze Zeit später sind sie verschwunden. Nadia möchte Eis essen.

Max sieht Verletzte und Tote im Raumschiff. Entsetzt wendet er sich ab. Er war angeschnallt, während er schlief. Abends wird die Zahl der Toten verkündet – es waren 1257. Alle werden im Weltall entsorgt. Sie kreisen dort bis in die Ewigkeit.