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Ein Artikel von Dietmar Koschmieder, den man einfach gelesen haben sollte. Darin geht es natürlich um die KMM.

Änderungen gab es in der BRD schon in den 80er Jahren, zum vollen Durchbruch kamen die neoliberalen Ansätze aber nicht zufällig erst mit dem Wegfall der DDR und der sozialistischen Staatengemeinschaft. Bürgerliche Zeitungen waren nie ideologiefrei und unabhängig, haben schon immer die Positionen und Interessen der herrschenden Klasse eingenommen. Solange allerdings den Leserinnen und Lesern vorgegaukelt werden konnte, dass diese auch ihre seien, hatten die überregionalen Medien hohe Autorität und Glaubwürdigkeit. Heute fällt es immer schwerer, den Abbau sozialer und demokratischer Rechte, die Macht- und Kriegsgeilheit der herrschenden Eliten als Sachzwänge im Interesse aller zu verkaufen. Leserinnen und Leser erkennen, dass die Berichterstattung immer weniger mit der erlebten Realität zu tun hat.

Ich finde es gut, daß in diesem Artikel der Jungen Welt meine Kritik an den KMM so vorzüglich aufgegriffen wird.