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Der Kapitalismus kämpft mit seiner permanenten Krise. Aber er wird wie immer gewinnen. Denn findige Leute haben den Postkapitalismus und auch die Postdemokratie entdeckt.

Was hat die Post damit zu tun? Die ist seit 1995 privatisiert und seit dem Jahr 2000 im DAX vertreten.

Wenn wir den Begriff Post mit seinen jeweiligen Anhängseln betrachten, wird schnell klar, daß eine Rechtfertigungsstrategie gefahren wird.

Von den Regentänzern. Das sind all jene, die verbreiten, daß Regentänze Regen bringen. So wie angeblich Wahlen für Demokratie sorgen.

Mitunter bleibt der Regen aus. Oder eben die Demokratie.

Mit dem Post als Voranstellung kann man implizieren, daß es damals anders war.

War es aber nicht. Ausgetanzt hat nicht nur die Post.

Die Schreiberlinge verwenden jeden noch so irreführenden Begriff, um ihr begrenztes Leben zu rechtfertigen; in zweierlei Hinsicht:

Sie haben keine Erfahrungen mit anderen Systemen und werden mit Sicherheit sterben.

Dann sind sie wohl Postmenschen.

Ohne Ironie geht es nicht. Denn die Regentänzer verpesten auch das Internet. Und damit meine ich nicht nur die Krawall-Muschi-Medien. Nein es sind auch die angeblich lesenswerten Blogs, die ich manchmal empfehlen soll.

Werde ich natürlich nicht. Denn realitätsfremde Auffassungen helfen niemanden. Außer den Rechtfertigern.

Wer die Gewalt der Sprache abschätzen kann, wird das verstehen. Alle anderen nicht.

Der Kapitalismus, den wir erleben dürfen, ist hochmodern. Er besinnt sich auf seine Wurzeln – die liegen im Feudalismus. Und mit diesem läßt sich jede Krise überwinden.

Du wirst ins Glück hineingeboren – oder auch nicht. Das ist Schicksal.

Ertrage es, jammere nicht. Hoffnung naht  – im Himmel.