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Die kapitalistische Scheinwelt hat mich nie fasziniert. Nicht mal, als sie noch durch eine dicke Mauer unerreichbar war.

Diese Scheinwelt hat mich schon immer abgestoßen. Es lag vielleicht daran, daß ich die jammernden Wessis in der DDR erlebte. Sie waren voller Angst um ihre Existenz.

Existenzsorgen kannte ich nicht. Auch keine Kriminalität oder Drogen. Obdachlosigkeit und Prostitution.

Es mag sein, daß ich nicht so geldfixiert bin, wie die Onkels und Tanten aus dem Westen.

Wir hatten und haben andere Werte. Und wir werden diese vermitteln. Vielleicht wird nach 100 Jahren nur noch die Scheinwelt in allen Hirnen sein – dann aber bin ich lange tot.

Der Gedanke ist beruhigend und tröstend.