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Ich brauche kein Wirtschaftsinstitut, um das zu bemerken. Der Osten ist und bleibt nur ein Paradies für vermögende Vorruheständler und Rentner aus dem Westen.

Denn wirtschaftlich ist er eine Katastrophe.

Alles spricht dafür, dass Ostdeutschland in den nächsten 25 Jahren nicht aufholen kann…Wir sollten von der ohnehin illusorischen Vorstellung einer Angleichung der Lebensverhältnisse Abstand nehmen.

Hört sich doch gut an. Ziel erreicht. Kolonie gesichert.

Das ostdeutsche BIP liegt seit 1995 unverändert bei ca. 75 Prozent des westdeutschen BIP.

Der größte Knaller ist aber diese durch nichts unterlegte Aussage:

Werde der Lebensstandard im Sinne der Nettoeinkommen je Kopf miteinander verglichen, falle der Abstand zwischen Ost und West geringer aus. Grund hierfür sei die Umverteilung über das Steuer- und Transfersystem..

Aha. Beleuchten wir mal diese blödsinnige Aussage.

Nettoeinkommen, ist das, was der Ossi nach Steuern und Abgaben noch in seiner löchrigen Tasche hat. Geringer: Nur 24,9 Prozent?

Da wird also behauptet, daß die Steuern und Abgaben im Osten niedriger sind. Oder wie darf man das verstehen? 

Mir fällt nichts ein – zu dieser unhaltbaren Aussage. Aber vielleicht werde ich noch vor meinem Tod von einem klugen Wessi aufgeklärt.

P.S.

Einige Ideen hätte ich schon:

  1. Jeder Ossi wird ab sofort vom Solizuschlag befreit und erhält dafür das als zusätzliches Netto, was drei Wessis an Soli berappen müssen. Mir persönlich würde schon das reichen, was der altermannblog eingezahlt hat – eine schicke Eigentumswohnung. 😉
  2. Die Erbschaftssteuer im Osten fällt ab sofort weg – denn die Freibeträge von 500.00 Euro sind wirklich lächerlich. 😉
  3. Die Wasser/ Abwassergebühren werden auf westdeutsches Niveau abgesenkt. 😉

usw.usf.