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Der Hintergrundbeitrag dazu in der Abendzeitung las sich gut.

Nein, denn die sogenannte Ausnahme wurde zur Regel: 63,5 Prozent der Rüstungsexporte gehen mittlerweile in Staaten, wie Ägypten, Algerien, Saudi-Arabien und viele weitere, wo man mit deutschen Kriegsgerät die Demokratiebewegungen und Regime-Gegner zusammenschießt. Aufgrund der hemmungslosen Genehmigungspolitik des Bundessicherheitsrats unter Angela Merkel ist Deutschland zum viertgrößten Rüstungsexporteur der Welt avanciert.

Lassen wir uns überraschen, was die ARD da ausstrahlt. Auch im Hinblick auf die Flüchtlingsströme, die völlig überraschend fließen.

P.S. Ein noch überraschenderes Zitat aus der Zeit:

Die besondere Qualität des Films ergibt sich eher aus seiner Rahmenerzählung: Bis kurz vor der Veröffentlichung wurde die Produktion innerhalb der ARD als romantische Liebeskomödie geführt, weil die Redakteure vermeiden wollten, dass Politiker und Heckler-&-Koch-Juristen zu früh auf den Film aufmerksam werden. Das Filmteam musste diese Version selbst dann noch aufrechterhalten, wenn es nach Drehschluss an der mexikanischen Hotelbar stand. Das geldgierige Stahl-Deutschland, das vormittags Waffen exportiert und nachmittags Reden über christliche Werte hält, existiert offenbar nicht nur innerhalb dieses Films. Es hätte ihn auch aufhalten können.

Das klingt glaubwürdig. Das öffentlich-rechtliche Zwangsfernsehen auf der Flucht vor den Anwälten der Wirtschaft. Und vor den Volksvertretern.