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Wir alle kennen die Sonntagsreden der Hamburgerin. Ständig wird darin erzählt, wie reich und stark die BRD ist.

Wie sieht die Realität aus?

Die Ausgrenzung nimmt zu. Es gibt immer mehr Arme. Laut spon.de waren es 2014 schon 300.000 Menschen mehr als noch im Vorjahr.

Aber was zählen schon 16,5 Millionen Menschen – oder lächerliche 20 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Denn ein reiches Land kann nur existieren, wenn es genug Arme gibt.

Interessant ist übrigens, daß man 987 Euro für einen Single ansetzt. Als Armutsgrenze.  Das sind ein paar Euro mehr als Hartz IV.

Und 13 Euro weniger, als der Selbstbehalt eines arbeitenden Vaters, der Kindesunterhalt bezahlen muß. Geburtenrate sinkt ständig? Unglaublich.

Wenn wir in die nahe und düstere Zukunft blicken, werden es bald bedeutend mehr als 20 Prozent sein, die ausgegrenzt und frei leben dürfen.

Denn die 10 Millionen Flüchtlinge werden zu 90 Prozent in die Armutsfalle geraten.

Der Armuts-EU-Durchschnitt liegt bei fast 25 Prozent. Der wird demnächst steigen – durch die kluge Politik eines reichen Landes.

Gebt den Reichen und nehmt den Armen – so wahr mir Gott helfe. Amen.

Gott hilft weder den Ministern, die diesen Halbsatz bei ihrer Vereidigung anfügen, noch dem Volk, welches immer mehr einem gerupften Hühnchen gleicht.

Zurück zu Merkel.

Als sie Anfang September die Grenzen öffnen ließ, wurde sie stark kritisiert. Sie meinte lapidar, sie würde sich nicht entschuldigen – denn dann wäre es nicht mehr ihr Land.

Ihr Land besteht aus so viel Menschlichkeit:

Über 300.000 Obdachlose. Über 3 Millionen Arbeitslose. 16 Millionen in Armut. Und dazu noch 16 Millionen, die Angst haben, plötzlich zu den anderen 16 Millionen zu zählen.

Reiche Länder gibt es nicht. Es gibt nur arme Menschen und reiche Menschen. Unabhängig von den Ländern, in denen sie leben.

Und es gibt Menschen, die in einer Parallelwelt leben. In der schönen Welt der Politik – im Neuland.