Schlagwörter

, , , , , , ,

Nach 1945 hatte dieses Land eine Chance.

Im Westen brachten die Kuhjungen Wohlstand und völlige Versklavung. Aber was bedeutete es schon , unfrei zu sein und trotzdem im materiellen Wohlstand zu leben. Nach all den Hungerjahren.

Im Osten ging es etwas behäbiger zu. Aber es gab keine Obdachlosen, Arbeitslosen, Drogenabhängige oder andere Ausgegrenzte.

Man hätte darüber nachdenken können. Spätestens 1989.

Nichts geschah. Außer – dieses Sklavenmodell wurde auf den Osten übertragen. Ungefragt.

Das Land mußte im Chaos versinken. Bis 1998 ging alles gut. Dann aber rüttelte ein SPDler an den Türen der Macht. Er führte das Land ins Chaos. Kriege und Krisen bestimmen  seitdem den Alltag.

Die Bewohner des seltsamen Landes nehmen es gelassen hin. Nur wenige wunderten sich.

Ist es die Geschichte, die sie abstumpfen ließ?

Nein. Denn die wenigsten Bewohner kennen sie. Vielleicht ist es die Gehirnwäsche, die Wirkung zeigt.

2005 wählten die Bewohner eine westdeutsche Frau. Das taten sie danach noch zweimal. Gerade im Westen klopfte sich man auf die Brust. 60 Jahre Ungleichheit wurden ausgelöscht.

Kriege und Krisen wurden schöngeredet. Alle fühlten sich wohl. Offiziell. Hinter den Kulissen sah es anders aus.

Doch ein versklavtes Volk flüstert nur.

Irgendwann wurde das Flüstern lauter. Es kamen Schreie. Wut. Haß.

Und wieder gab es nur einen Weg: Faschismus.

Das verlorene Land liebt Diktaturen. Seine Bewohner brauchen einen Führer. Egal was er sagt oder macht – er wird geliebt.

Das verlorene Land hat keine Identität.

Es ist gesichtslos und geschichtslos.

Advertisements