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Der Gutmensch ist ein normaler Westdeutscher. Seine Religion ist der Kapitalismus. Er ist immer bestrebt, die Wirklichkeit an seine Traumwelt anzupassen.

Weil das nicht geht, muß er bestimmte Themen unter den Teppich kehren – also tabuisieren. Gleichzeitig muß er ein bißchen lügen.

Der Gutmensch lebt recht gut, da er fast ausnahmslos im Dienste des Staates und seiner Parteien steht. Einige wenige Gutmenschen sind in der privaten Wirtschaft anzutreffen – als Vorstände von DAX-Unternehmen oder als stinknormale Milliardäre.

Der Gutmensch fand  seine Heimat nach 1990 auch in Ostdeutschland – siehe KGE (Grüne).

Der Gutmensch ist nicht vom Aussterben bedroht. Von daher ist er auch nicht schützenswert. Es wird geschätzt, daß die Population der Gutmenschen allein in der BRD mehrere Millionen beträgt. Dagegen gibt es nur noch zwei Nilpferde, deren Überleben gefährdet ist.