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Ein empfehlenswerter Artikel bei Telepolis zur wirren westdeutschen Sprache.

Der Autor erwähnt kurz, daß die sogenannte Rechtschreibreform eine Folge des Ost-West-Konfliktes war. Das ist völlig richtig.

Was er nicht erkannte: Die DDR sperrte sich immer gegen die Spinnereien der alternativen kapitalistischen  68er– aber nach 1990 war der Weg frei für ein einheitliches Dummdeutsch. Die sogenannte Einheit beglückte uns.

Die Folgen spüren wir alle.

Aber der Wildwuchs mit allen furchtbaren Binnen-I’s, Binnen-Unterstrichen oder Binnen-Löchern gedeiht, und wenn wir so weitermachen, sind wir im 22. Jahrhundert nicht bei der nächsten Weltreligion, vielmehr bei der absoluten Unlesbarkeit angekommen.

So ist es. Dank an Henner Reitmeier für die teilweise Aufklärung.

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