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Die Vorliebe Westdeutschlands für Faschismus, Folter oder Kinderfickerei ist bekannt. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Deshalb traut man sich wohl, alte Geheimakten zu öffnen.

Bis Mitte der 1980er Jahre duldeten Diplomaten der Botschaft in Santiago de Chile stillschweigend Waffenhandel, Freiheitsberaubung, Folter, Zwangsarbeit, Mord und sexuellen Missbrauch. Pässe der Colonia-Insassen wurden pauschal verlängert, Renten bewilligt und von den Sklaven des pädophilen Sektengurus Paul Schäfer produzierte Waren auf dem Botschaftsgelände verkauft. Menschen, denen die Flucht aus dem hermetisch abgeriegelten Gelände gelang, verwehrten die Diplomaten in vielen Fällen den Schutz. Oftmals wurden sie direkt zurück in die Folterhölle transportiert.

Der Steinmeier verneigt sich vor den Opfern. Aber er entschuldigt sich nicht.

Für die Diplomaten seien Menschenrechte in der Vergangenheit nicht zentraler Gegenstand deutscher Außenpolitik gewesen, die Pinochet-Diktatur als »Bollwerk gegen die kommunistische Bedrohung« begriffen worden.

So wie heute die Poroschenko-Diktatur in der Ukraine.

Mir wird übel, wenn ich etwas über den Rechtsstaat BRD lese.

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