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Trotz Schreibfäule – ein kleiner Beitrag, um die 2000 zu verlassen.

Die Überschrift läßt vermuten, daß ich Canetti gelesen hätte. Dem ist nicht so. Ich brauche nicht ins Tierreich zu wandern, um etwas zu erklären. Vor allem verstehe ich nicht, was er mit Massengesellschaft meinen könnte.

Reden wir mal über den Kapitalismus mit angeblich demokratischer Prägung.

Macht und Angst sind die gegensätzlichen Pole. Die eine ist ohne die andere nicht denkbar. Und dazu gehören auch nur zwei Menschen. Ich hatte das hier schon mal am Beispiel einer einsamen Insel geschildert .

Macht setzt voraus, daß ich jemanden ängstigen kann, indem ich ihm seine Sicherheit nehme.

Angst setzt voraus, daß jemand meine Sicherheit zerstören kann.

Einfach – oder?

Macht kann nur entstehen, indem Unrecht zu Recht gemacht wird. Am Anfang standen der Raub und der Mord …

Wenn man dies als Fortschritt und Demokratie bezeichnet, gehen bald die Argumente aus.

Das ist das eigentliche Dilemma der Krawall-Muschi-Medien als Sprachrohr der Herrschenden.

Also bleibt nur eins: Die Angst verstärken;

Ängstliche zweifeln nur an sich selbst – nie am Gegner.

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