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In Berlin gibt es schöne Plätze. Nehmen wir den Hackeschen Markt. In den S-Bahn-Bögen konkurrieren die Restaurants. Davor sind Hunderte Tische mit Touristen besetzt.

Diese haben einen herrlichen Blick auf die Obdachlosen, die sich unter einer Brücke niedergelassen haben. Müll und Dreck, Gestank und leere Schnapsflaschen.

Ich kannte das nur aus Dritte-Welt-Staaten oder Zweite-Welt-Staaten. Also aus Entwicklungsländern und kapitalistischen Ländern.

Bis 1989 durfte ich das alles im Fernstehen bestaunen. Diese abgehängten und von der Gesellschaft ausgeschlossenen Menschen.

1990 begann ich die halbe Welt zu bereisen. Favelas, Slums und Ghettos überall. Aber irgendwann merkte ich, daß es in der BRD genauso aussieht. Alles war plötzlich vor der Haustür.

Für mich ist es sehr merkwürdig, daß es die meisten Leute nicht stört.

Dieses ökonomische Tschernobyl.

Denn das ist es. Es wird nichts unternommen, diesen Zustand zu ändern – im Gegenteil.

Die unbegrenzte Produktion und Aufnahme von Flüchtlingen wird diesen Zustand verschärfen.

Das Elend und die Armut wachsen im Gleichschritt mit den Vermögen der wenigen Reichen.

Es wird bald nur noch Dritte-Welt-Länder geben. Die BRD rast dorthin und will es nicht bemerken. Wie ein ICE ohne Zugführer.

Das alles hat nichts mit Freiheit zu tun. Nichts mit Menschenwürde.

So sind die Fakten – auch wenn der Gauck(ler) und die (Be)Merkel das Gegenteil behaupten.