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Wenn man im Dritten Reich kein Jude, kein Kommunist, kein Zigeuner, weder schwul noch behindert war und immer brav mit „Heil Hitler“ grüßte, war das Risiko, sich beim Kaffeekochen die Finger zu verbrühen, sicher größer, als das, in ein KZ einquartiert zu werden. Und diejenigen, die es doch erwischte, dachten, der liebe Gott oder wenigstens das Rote Kreuz würde ihnen zu Hilfe kommen.

Ein nachdenklich machender Artikel von Broder. Ich finde ihn gut.

Er geht zwar nicht die Ursachen an, entlarvt aber die dummen Sprüche der sogenannten Gutmenschen – also der Realitätsverweigerer.