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In der bösen DDR gab es bekanntlich die Pflicht zur Arbeit. Das war natürlich total asozial. Denn nicht jeder möchte sein Leben mit Arbeit verbringen.

In der BRD ist das sozialer geregelt. Wer nicht arbeiten will, bleibt einfach zu Hause. Sühlt sich in den Netzen des sogenannten Sozialstaates. Es sei denn, er ist Erbe (und natürlich Wessi) und lebt von dem säuerlich Erspartem seiner fleißigen Vorfahren.

Ab dem 1. Oktober gibt es endlich auch eine Arbeitspflicht in der BRD Großwestberlin.

knackies

Das Arbeitsamt engagiert sich kräftig. Schließlich sitzen Fachkräfte hinter Gittern. Die man draußen nicht findet – zumindest nicht für einen Lohn, der kein Leben ermöglicht.

Unter vier Augen erzählt man sich, daß Arschkriecher fehlen – aber keine Fachkräfte. Ein 50jähriger aus dem Osten ist zu alt und zu ossisch – also keine Fachkraft. Egal was er kann.

Nun gibt es nur eine Möglichkeit, daß auch diese arbeitswilligen Ossis einen Job bekommen:

Ab in den Knast!

Da wird man auf die Freuheut vorbereitet. So funktioniert der Kapitalismus.

Witzig – oder?

P.S. Ich hab mir gerade vorgestellt, wie die Häftlinge vor den Gittern arbeiten.  😉

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