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Am Samstagabend kann man schon mal an so etwas denken.

Die BRD kennt leider keine politische Ökonomie und auch Ökonomie gibt es nicht als Studienfach.

Man bietet Volkswirtschaft an – aber das ist so wissenschaftlich wie Theologie, Psychologie oder Meteorologie. Also Spökenkiekerei.

Wenn ein Politiker auftritt, faselt er garantiert vom Wachstum, der allen Wohlstand bringt. Hört sich ja auch gut an; wenn der Zuhörer sein Gehirn verloren hat oder nie eins hatte.

Schauen wir mal auf die Tatsachen in der BRD.

Die Armutsquote ist in den letzten Jahren zusammen mit dem BIP gestiegen. Es sind fast identische Kurvendiagramme.

Nanu – Wachstum bringt mehr Armut?

Ist ja ein Ding. Ihr werdet auch niemanden finden, der so etwas an Universitäten oder Hochschulen lehrt.

Wieso ist das so?

Wirtschaftswachstum wirft zwangsläufig Menschen aus der Verwertungskette des Kapitals. Marx sprach von der organischen Zusammensetzung des Kapitals. Dabei steigt das konstante K. stärker an und das variable K. weniger.

Es gibt also zwangsläufig eine immer geringere Nachfrage nach Lohnsklaven (variables K. ).

Diesen Zusammenhang darf man nicht erkennen, denn dann liegt auch die Ursache für die Verelendung und Armut offen. Das darf man nicht zulassen.

Deshalb wird weiter gefaselt und gelogen. Im Sinne der Überschrift.

Das war ein ganz kurzer volkstümlicher Marx. Schlaft gut.  😉

P.S. Hartz IV hat übrigens den Nebeneffekt(?), daß das Lohnsklavenangebot künstlich verknappt wird. Dadurch läßt sich dieser o.g. Zusammenhang auch verschleiern.

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