Schlagwörter

, , , , , , , , , , ,

Ammitschamma bekam plötzlich ein Problem. Ein Geheimdienstler sprach ihn an und nahm ihn mit. Nach zwei Tagen gab er auf. Er sollte einen Terroranschlag ausführen. Ammitschamma stimmte zu. Besser tot, als sich foltern zu lassen.

Ammitschamma wurde ausgebildet. Mit Sprengstoff umgehen und mit Waffen schießen. Das alles ödete ihn an – aber er sehnte das Ende herbei.

Der große Tag. Er erhielt einen Koffer mit Sprengstoff. Den sollte er mit einer SMS zünden. Ammitschamma dachte an seine Ziegen. Und an die unschuldigen Menschen, die sterben sollten.

Die Deutschen hatten ihm auch erzählt, daß er einen merkwürdigen Nachnamen trug. Schamhaar. Das konnte nur Zufall sein.

Ammitschamma war gestern in einer Moschee. Aber er fühlte sich nicht wohl. Er sprach mit niemanden und ging danach in eine Bar. Dort betrank er sich.

Nun also stand er mit dem Koffer vor dem Hauptbahnhof. Er sollte ihn in einem Cafe vergessen und 2 Minuten später per SMS zünden. Ammitschamma hatte das Telefon nicht mitgenommen. Er würde niemanden töten.

Nach 20 Minuten wurde der Koffer entdeckt. Der Hauptbahnhof wurde abgesperrt. Ammitschamma war längst im Tiergarten und drehte einsame Runden. Er hatte sein gesamtes Geld dabei und einen deutschen Paß. Wohin jetzt?

Man hatte sein Foto und seine Fingerabdrücke. Aber es gab keine Grenzkontrollen in kleinen Zügen. Ein Regionalzug nach Dresden, von dort aus weiter nach Prag und dann ausschlafen.

Ammitschamma kaufte sich einen Fahrschein und bestieg den Zug. In Dresden wartete er nur eine halbe Stunde und kam abends in Prag an. Eine billige Pension war schnell gefunden. Völlig erschlagen ging er ins Bett.

Zur gleichen Zeit trat Dörte in die AfD ein. Sie hatte ein böses Erlebnis. Nachts wurde sie überfallen und von 10 Männern vergewaltigt. Alles sogenannte Südländer. Die sie mal mit Kuscheltieren am Münchner Bahnhof begrüßt hatte.

Die Zeit der Kuscheltiere war vorbei. Auch für Dörte.

Advertisements