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Wir wollen nicht das 20. Jahrhundert politisch nachholen, nicht die Landschaft der Bundesrepublik abmalen, sondern die politische Kultur des 21. Jahrhunderts entwickeln. Die Unterscheidung in rechts-links-grün ist nicht die einzige Möglichkeit, sich voneinander abzusetzen; sie trifft für unsere Gesellschaft nicht zu.

Das hat nicht lange gehalten. Was die da wollten, interessierte niemanden im Westen.

Wir wollen Politik ideologiefrei debattieren, nach all unseren üblen Erfahrungen mit alles ergreifenden Ideologien, wir brauchen nicht die ewigen Kratzfüße vor Sprechblasen wie demokratisch, sozial, marktwirtschaftlich, freiheitlich, stabil, ökologisch, effizient – und wie sie alle heißen. Gegenpositionen dazu sind nicht möglich: undemokratisch? asozial? gegen die Freiheit? instabil? naturfeindlich? ineffizient? Positionen ohne mögliche Gegenpositionen – das sind doch nur Selbstverständlichkeiten, keine politischen Bekenntnisse. (…)

Das Neue Forum am 27. Januar 1990 beim Gründungskongress. Es dauerte nicht lange, da ging man zu den Grünen. Nun waren wieder alle Sprechblasen da.

Wenn die heute vergrünten und verlinkten Parteibonzen von 1990 diese Zeilen lesen, sollte ihnen schlecht werden. Aber da erwarte ich zu viel.

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