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Wo findet man den?

Natürlich neuerdings im Kuhjungenland. Das meint der Leitartikel in der Frankfurter Rundschau von gestern. In Frankfurt am Main ist offensichtlich Hochwasser. Denn die Adjektive sprudeln nur so.

Hier die nüchterne, bisweilen spröde, gänzlich uneitle und stets faktenorientierte Naturwissenschaftlerin – dort der impulsive, narzisstische und notorisch faktenresistente Geschäftemacher.

Vor einigen Monaten hätten wir alle noch gedacht, daß es um Putin geht. Und um die ehrenwerte Frau aus Hamburg.

Lassen wir mal die Eigenschaften unwidersprochen – da es nichts bringt, jemanden zu widersprechen, der ein schiefes Weltbild hat. Denn der Hammer kommt ja noch.

Ohne Übertreibung kann man sagen: Da trifft die derzeit wichtigste Verteidigerin der Demokratie und der westlichen Werte auf den mächtigsten Vertreter eines autoritär-populistischen Nationalismus.

Na? Gute BRD – böse USA.

Wenn man so etwas liest, könnte man denken, daß Kinder an die Macht von Grönemeyer Wirklichkeit geworden ist.

Was bezweckt man mit solchen Texten? Das bleibt das Geheimnis des Autors.

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