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Die arme Wahltante aus Hamburg wird im Osten ausgepfiffen – egal wo sie ihr rotes Kostümchen zeigt. Finsterwalde, Brandenburg, Torgau oder Bitterfeld. 

Aber die Ostdeutschen sind höflich. Sie werfen zumindest nicht mit Tomaten auf die Westdeutsche, wie es unlängst in Heidelberg geschehen ist.

Schauen wir doch mal auf das Wahlverhalten bei der letzten BTW. Im Osten gab es nur drei Parteien, die gewählt wurden.

CDU, Linke und SPD. In dieser Reihenfolge.

Die Wahlbeteiligung lag bei 67,6 Prozent im Osten.

Also wählte nur jeder Vierte die Merkel-CDU. Für die SPD stimmte nicht einmal jeder Achte.

Jeder Dreiunddreißigste Wähler entschied sich für die Grünen. Das waren die importierten Wähler aus dem Westen.

Jeder Dritte konnte nichts mit der Parteiendiktatur anfangen und wählte nicht. Also entschied sich die Mehrheit für keine der Sonderangebotsparteien aus dem Westen.

In 17 Tagen dürfen die Ostdeutschen wieder zur Urne kriechen. Ich wünsche ihnen viel Glück bei der Lotterie.