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Einen hervorragenden Beitrag über meine verkaufte Heimat, heute Vorpommern-Greifswald genannt, habe ich in der Lyrikzeitung gefunden. Geschrieben von einer westdeutschen Frau, die seit 25 Jahren dort lebt und einen kritischen Blick auf die Errungenschaften des Kapitalismus wirft.

Ich kenne wirlich jedes Nest Dorf dort oben, weil es mal meine Heimat war. Also folgt den Worten von Angelika Janz.

Den Menschen gerade im ländlichen Raum wird „die Heimat“ unter den einst geerdeten Füßen weggezogen, und das wohl schon seit Wendebeginn. Heimat wird hier im äußersten Nordosten als ein Wort gehandelt, das im Alltag nicht mehr verwendet werden darf, weil es bei den Verwendern umweglos Rechtstendenzen vermuten lässt.

Der offene Brief ist empfehlenswert, weil er Zustände schildert, die überall im Grenzland herrschen. Eine sinnvolle Lektüre für einen Sonntag.

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